Wie ich bereits erwähnte, hat meine Mama mich gefunden.Ich habe wirklich viel Glück gehabt. Aber jetzt mal von Anfang an...

Meine Mama fotografiert gerne und hat gemeint sich im Sommer 2009 eine neue Kamera kaufen zu müssen. So nun fehlte das richtige Objekt zum fotografieren. Also ab in die Natur...Die Mama von meiner Mama arbeitet mitten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, wo möchte ich jetzt hier nicht sagen. Nicht das dieser Mensch, der mir das angetan hat mich noch zurück will, weil ich so ein toller Kater geworden bin. Auf jeden Fall gibt es da viel zu knippsen und meine Mama hat alles gegeben ;-) Als sie dann fertig war und nach Hause wollte hab ich sie gesehen. Ich war nämlich in einem Nebengebäude eingesperrt. Und hab mich mit ganz viel miiiiiiaaaaauuuuu bemerkbar gemacht und meine Schnute unter dem Tor durchgeschoben, mehr konnte ich nicht machen. Zuerst haben sie mich nicht richtig gehört, weil es gerade zu regnen anfing. Dann habe ich noch mal so laut ich konnte miiiiiiiaaaaaauuuuut und dann drehten sie sich um. Was für ein Glück, sie haben mich gehört. Ich war in einem gemauerten Gebäude mit einer großen Scheunentür eingesperrt, alleine wäre ich da niemals rausgekommen, ich war ja noch viel zu klein. Die Tür konnte ein Mensch mit etwas Kraft ein wenig vor ziehen und so wurde ich da auch mit großer Wahrscheinlichkeit rein gesteckt. Auf jeden Fall hat die Mama von meiner Mama ihren Schlüssel mit gehabt und schloss dann das Tor auf. Meine Mama hat sich ein paar Meter von der Tür weg hin gehockt. Die Tür ging auf und ich bin wie ein Blitz rausgeschossen, Aber nicht, wie ihr jetzt denkt an den Menschen vorbei, ne ne...ich bin so auf meine neue Mama zu gelaufen und bei ihr auf die Beine rauf gesprungen, habe mich sofort zusammen gerollt und ganz laut angefangen zu schnurren. Ich habe sie in den ersten Sekunden gleich um die Pfoten gewickelt ;-) Sie konnte gar nicht anders, als mich mit zu nehmen. Aber das sollte noch einen Tag dauern, erstmal ist die Mama ganz schnell los gefahren und hat Futter organisiert, Das tat auch wirklich Not. Ich war schon ganz mager und meine kleinen Rippen zeichneten sich schon deutlich ab...

Dann kam irgendwann der Tag X ... die Mama hat mir morgens nix zu Futtern gegeben, na der Tag fängt ja schon mal gut an, aber es sollte noch schlimmer kommen. Sie hat mich dann in meine Box gepackt und ist mit mir Auto gefahren...da steh ich ja auch nicht so wirklich drauf...aber was dann kam, das war echt nicht fair... die haben mir doch glatt meine Männlichkeit abgeschnitten...neee... ich wollte mich doch hemmungslos vermehren... Der Tag war echt gelaufen!!! Schönen Dank auch...

Die Mama mußte dann erstmal zu Hause erzählen das sie mich gefunden hat und wollte dann bei irgendeinen von ihren Katzennachbarn fragen, ob ich da einziehen kann. Ich muß nämlich dazu sagen, das bei uns noch ein ganzes Rudel bunter Geier wohnt und die Mama Angst hatte, das ich die zum Frühstück verspeisen würde. Sie dann abends mit dem Papa telefoniert und Papa nur ganz cool, bring mit, ich mag Katzen :-) yiiiiieeeppppppiiiiii ich darf bleiben. Und dann ging mein super cooles Katerleben so richtig los.Damit ich die Geier nicht als Mahlzeit sehe, hat die Mama jeden Tag mit mir geübt und dann sag mal einer Katzen sind schwer erziehbar. Immer ran an die Volliere, wenn ich zu unruhig geworden bin, dann wieder raus. Jeden Tag...irgendwann fand ich das ganz schön langweilig und dieses bunte Federvieh hat mich nicht mehr die Bohne interessiert.Sie gehören einfach zur Familie und sind nicht essbar :-) 

 

Ich habe im Laufe der Zeit viel gelernt und bin zu einem großen stattlichen Kater heran gewachsen. Ich fühle mich sauwohl und genieße mein Katerleben in vollen Zügen und liebe meine Menschen über alles. Ich habe viel groben Unfug im Kopf und bin der King in der gesammten Nachbarschaft, jedenfalls halte ich mich für den King ;-)  Die anderen Katzen haben bei mir nicht viel zu melden, denen zeige ich schon, wo der Frosch die Locken hat, wer nicht spurrt, der wird verhauen. Aber im letzten jahr sind in der Nachbarschaft zwei Mädels eingezogen und die machen mir das Leben gar nicht so leicht. Die haben sich gegen mich verbündet und verhauen mich dann zu zweit und das ist doch wohl wirklich unfair.

Das war die erste Begegnung mit Nachbarin Lea, leider lebt sie nicht mehr, weil irgendein gemeiner Mensch irgendwo Gift ausgelegt hat, sie hat es gefressen und ist dann ganz qualvoll gestorben. Mir läuft es jetzt noch kalt das Fell runter, wenn ich da dran denke. Ne ganze Woche habe ich mich nicht bei den Nachbarn mehr sehen lassen obwohl ich da sonst jeden Tag vorbei schaue. Ich konnte das aber einfach nicht vergessen...

Das ist Nachbar Mr. Obama, das ist mein bester Freund. Der kriegt von mir immer richtig den Hintern versohlt...hehe...aber er spielt das Spiel ja mit. Toll finde ich es bei ihm zu Hause, da toben wir auf zwei Etagen durchs ganze Haus. Und wenn wir dann ausgetobt haben, dann hauen wir uns zusammen ins Bett und schnarchen erstmal um die Wette ;-)


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